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Offenbach kreativ-Offenbach meets Istanbul

Offenbach kreativ-Offenbach meets Istanbul

Die Offenbach Holding und die Agentur artmos4 hatten im Dezember 2010 insgesamt 50 Graffiti-Künstler dazu eingeladen sich auf einer insgesamt 300m langen Wand zu verewigen.
Graffiti, einst nur als Schmiererei und Vandalismus verschrien, mausert sich in der heutigen Zeit immer mehr zur Kunst. Auf ausgewiesenen und freigegebenen Plätzen kann man mittlerweile seiner Kreativität freien Lauf lassen. (Sonst bleibt es wie zuvor Vandalismus und wird natürlich bestraft.)
Muss man sonst für das Betrachten von Kunstwerken ein Museum aufsuchen und Eintritt zahlen, so sind die Graffitiwerke für Jedermann in der ganzen Stadt frei zugänglich. Die Stadt wird lebendiger. Denn jeder Künstler versucht mit seinem Werk eine kleine Geschichte zu erzählen, ein Statement zu setzen oder Aufmerksamkeit zu erregen.
In diesem Video treffen 6 Künstler aus Istanbul auf 9 Graffitkünstler aus dem Rhein-Main-Gebiet. Esk reyn, Omeria, Nukka, Dozer, Kmr, Krys2looper, Alpha joe, Indian, Knstfhlr, He, Cor, Cem, Toe, Bud, Bfree werden in Ausschnitten bei Ihrer Arbeit gezeigt. Ein einzigartiges Projekt, was auf jeden Fall weiter Schule machen sollte. Offenbach meets Istanbul zeigt, dass zwei fremde Kulturen aufeinandertreffen und dennoch etwas wundervolles schaffen können.

Bundespräsident Joachim Gauck in Offenbach

Bevor der Deutsche Bundespräsident Joachim Gauck abtritt, wollte er unbedingt noch Offenbach kennenlernen. Schüler der Theodor-Heuss-Schule, Bachschule und Albert-Schweitzer-Schule empfingen ihn mit großem, lautstarken Jubel. Das Thema „Integration“, welches in Offenbach eine große Rolle spielt, wurde nach dem Empfang an der Theodor-Heuss-Schule vor Ort eifrig diskutiert. Efren Gezer leitete die große Gesprächsrunde und der Bundespräsident schien sichtbar begeistert von den wortgewandten Schülerinnen und Schülern. Es durfte gefragt, kritisiert und eigene Ideen eingebracht werden. Daniela Schadt, die Lebensgefährtin von Joachim Gauck, wurde mit dem selben Interesse wie der Bundespräsident selbst, beäugt. Ihre sympatische Erscheinung tat der Diskussion keinen Abbruch – im Gegenteil: Die Schülerinnen und Schüler empfanden dies als einen Beweis echter Interesse an der Situation unserer Stadt. Auch Frau Schadt genoss das Beisammensein in solch einer großen Runde. Später nahm Herr Gauck mit großer Freude das „Goldene Buch“ der Stadt Offenbach in Empfang, um sich darin einzutragen. Die darauffolgende Rede bewies, wie wichtig Herrn Gauck die „Integration in Aktion“ in unserer Stadt ist, denn er lobte das Miteinander der vielen verschiedenen Nationalitäten. Später wurden er und seine Lebensgefährtin mit guten Wünschen und einem dankbaren Herzen der Schülerinnen und Schülern wieder auf die Heimreise geschickt.