Offenbach Wilhelmsplatz

Offenbach Wilhemsplatz

Der Wilhelmsplatz dient seit 1903 als Marktplatz. Zuvor diente er als Friedhof, der schon früher von den Häusern umrahmt wurde. Auch heute noch liegen dort einige Gräber unter dem Pflaster verborgen, da nur die Toten umgebettet wurden, bei denen die Verwandten es veranlasst hatten. Bei der Renovierung des Platzes fand man so beispielsweise die Gruft der Anna Agatha Arnoldina Maria Taets van Amerongen (verm. 1791-1807), deren erneute Beisetzung auf dem ‚Alten Friedhof‘ 2009 erfolgte.

Das angefügte Video thematisiert den Streit zwischen der Stadt Offenbach am Main und den Anwohnern, der bei den Renovierungsplänen des Wilhelmsplatzes und der umliegenden Straßen losbrach. Während die Renovierung des Wilhelmsplatzes die Anwohner von den Kosten her unberührt beließ, so sollten sie bei der Sanierung der angrenzenden Straßen einen Beitrag leisten. Viele Anwohner hielten diese Baumaßnahmen für überflüssig und kündigten gerichtliche Klagen dagegen an. Der amtierende Bürgermeister gab zu bedenken, dass durch die Sanierung auch der Wert der Häuser der betroffenen Bürger gesteigert werden würde. In dem angefügten Video sehen sie verschiedene Interviews mit allen Beteiligten. So wird die Problematik von allen Seiten beleuchtet.

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